{"id":69295,"date":"2023-01-18T21:58:25","date_gmt":"2023-01-18T20:58:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.orgelimstephansdom.at\/?p=69295"},"modified":"2023-01-18T21:58:25","modified_gmt":"2023-01-18T20:58:25","slug":"zit-give-grin-wir-finden-und-publizieren-__________-https-www-grin-com-document-213316","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orgelimstephansdom.at\/?p=69295","title":{"rendered":"Zit. give: GRIN wir finden und publizieren __________ https:\/\/www.grin.com\/document\/213316"},"content":{"rendered":"<section class=\"meta\">\n<h1 class=\"display-1 document-title\">Johann Beer als Musikschriftsteller<\/h1>\n<div class=\"misc\">\n<h2>Hausarbeit (Hauptseminar), 2009<\/h2>\n<h2>21 Seiten, Note: 1,0<\/h2>\n<\/div>\n<div class=\"author\"><span class=\"picturebox\"><span class=\"login-img fallback\">J F<\/span> <\/span><\/p>\n<h3 class=\"authorname\"><a href=\"https:\/\/www.grin.com\/user\/912579\" rel=\"author\">JENS FISCHER (AUTOR:IN)<\/a><\/h3>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"preview\">\n<section class=\"fulltext\">\n<p class=\"heading\">Gratis online lesen<\/p>\n<\/section>\n<div class=\"text fulltext new_manual-mode\">\n<div class=\"plain-preview\">\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>1. Einleitung<\/p>\n<p>2. Beers Musikauffassung<br \/>\n2.1. Beers musiktheoretische Werke<br \/>\n2.1.1. Schola<br \/>\n2.1.2. Discurse<br \/>\n2.2. Allegorische Umsetzung: Der Musikalische Krieg \/ Bellum Musicum<\/p>\n<p>3. Die Musikauffassung in den <em>nicht<\/em> musiktheoretischen Schriften<br \/>\n3.1. Musik, h\u00f6chste der K\u00fcnste: Distanzierung als Respektsbekundung?<br \/>\n3.2. Diskursive Einbindung in den Romanen<br \/>\n3.3. Von Bierfiedlern und Huren<br \/>\n3.4. Musik als Gleichnis des Lebens<\/p>\n<p>4. Fazit<\/p>\n<p>5. Literaturverzeichnis<\/p>\n<p>\u201eWas ist die Pausa generalis? \u2013 Der Todt.\u201c<\/p>\n<p>Aus Johann Beer: <em>Pokazi.<\/em><\/p>\n<h2>1. Einleitung<\/h2>\n<p>Mehr als 70 Jahre nachdem Richard Alewyn Johann Beer in den 1930er Jahren als Romanautor wiederentdeckt hat und diese neue Rolle des seit Mattheson bekannten Hofmusikers und Verfassers musikalischer Schriften offenbarte, verf\u00fcgt die Forschung dank Ferdinand van Ingen und Hans Gert Roloff \u00fcber eine leicht zug\u00e4ngliche zw\u00f6lfb\u00e4ndige Gesamtausgabe seiner Schriften. Neben den 21 Romanen finden sich in einem Doppelband auch die musikalischen Schriften Beers.<\/p>\n<p>Diese sollen Ausgangspunkt sein f\u00fcr folgende \u00dcberlegung, f\u00fcr die wir einen fl\u00fcchtigen Exkurs in Beers Biografie unternehmen m\u00fcssen. Johann Beer schreibt alle seine Romane in sieben Jahren ab 1676. In diesem Jahr ist Beer 21 Jahre alt. Alle Romane erscheinen unter Pseudonymen und Beer selbst erw\u00e4hnt sie mit keinem Wort in seinen Lebenserinnerungen. Ganz im Gegensatz zu den musikalischen Schriften, die unter seinem Namen und Titel als Konzertmeister am S\u00e4chsisch-Wei\u00dfenfelser Hof erschienen. Diese namentlich erschienenen Schriften bergen genug Material f\u00fcr eine Aussage \u00fcber die Musikauffassung des Musikers und Konzertmeisters. Diese Arbeit soll nun kl\u00e4ren, ob wir diese Musikauffassung des Konzertmeisters Johann Beer am Hof bereits in seinen unter Pseudonymen erschienenen Romanen finden.<\/p>\n<p>Dazu soll Beers Musikauffassung in einem ersten Schritt anhand der musikalischen Schriften beschrieben werden. Sowohl Beers \u201eMusikalische Diskurse\u201c als auch die \u201eSchola Phonologica\u201c bilden daf\u00fcr die Basis. Danach soll in den Romanen nach Eckpunkten<sup>[1]<\/sup> von Beers Musikauffassung gesucht werden und so etwaige Konsonanz oder Dissonanz zwischen den Musikauffassungen des literarischen und des musikalischen Beers ermittelt werden.<\/p>\n<h2>2. Beers Musikauffassung<\/h2>\n<p>Das Studium Johann Beers musiktheoretischer Schriften offenbart, wie auch Irmgard Wirtz erkennt<sup>[2]<\/sup>, viele Grundz\u00fcge einer sp\u00e4tbarocken Musikauffassung des Autors. Letztere soll in diesem Abschnitt anhand Beers musiktheoretischer Schriften erl\u00e4utert werden. Die nachfolgende n\u00e4here Betrachtung der zwei gro\u00dfen musiktheoretischen Werke Johann Beers, die Schola Phonologica<sup>[3]<\/sup> sowie die Musicalischen Discurse<sup>[4]<\/sup>, soll dieser Musikauffassung f\u00fcr die nachfolgenden \u00dcberlegungen zu den bedeutendsten Fragestellungen und Einfl\u00fcssen in Beers Werk (die forma &amp; materia-Frage, die <span style=\"color: #ffcc00;\">Harmonie<\/span> sowie das Verh\u00e4ltnis von Musik und Text) die n\u00f6tige Substanz verleihen. Im Anschluss daran bietet die Analyse der Musikalischen Kriege weitere Substanz f\u00fcr die nachfolgende Besch\u00e4ftigung mit Beers literarischem Oeuvre.<\/p>\n<h3>2.1. Die Schola phonologica<\/h3>\n<p>Die Schola phonologica<sup>[5]<\/sup> ist eine auf den ersten Blick durchschnittliche Kompositionsschule. Das vorliegende Exemplar, welches 2005 herausgegeben wurde, basiert auf einer Abschrift von 1732. Ein Original existiert nicht. Teilweise fehlen l\u00e4ngere Kapitel, die noch bei Mattheson erw\u00e4hnt werden. So zum Beispiel das 39. Kapitel und ein letztes 46. Kapitel. Die <em>Schola<\/em> ist strukturell und inhaltlich eng an bereits etablierte musiktheoretische Lehrwerke angelehnt und bietet zun\u00e4chst wenig mehr, als andere zeitgen\u00f6ssische Traktate. Tonarten, Intervalle und Klauseln finden sich genauso wie die wichtigsten satztechnischen Regeln und ein umfangreiches Korpus zur Fugenkomposition. Besondere N\u00e4he zur zeitgen\u00f6ssischen Literatur dr\u00e4ngt sich in den Kapiteln 23 bis 32 der <em>Schola<\/em> auf, denn die darin verhandelten musikalisch-rhetorischen Figuren sind so bereits in den Traktaten Christoph Bernhards zu finden.<sup>[6]<\/sup> Noch bei Matthesons Kompositionslehre finden wir direkte R\u00fcckbez\u00fcge auf Bernhards Werk.<sup>[7]<\/sup><\/p>\n<p>Als innovativ kann allerdings Beers diskursiven Stil werten. Beinahe liberal formuliert er seine Regeln, wo zu allzu oft Dogmatismus vorherrschte. Bereits in der Vorrede postuliert Beer:<\/p>\n<p>\u201eIch Verlange Niemands Kopf, von denen Achseln zu rei\u00dfen, sondern will ihn mit den Pfaffen am Kahlenberge, gar gern einen jeden auf dem Rumpffe stehen la\u00dfen, und seine eigene Caprizze, als einen unbewegl. Satz aller Musicorum unangegriffen la\u00dfen. Denn warum soll ich einen andern die Fre\u04f1heit hemmen, von mir zu Judiciren, da ich meine nicht umd\u00e4mmen lasse, von andern zu urtheilen?\u201c<\/p>\n<p>und \u201eNiemand hebt des anderen seine Principia auf, wenn er seine eigene Publiciret.\u201c<sup>[8]<\/sup><\/p>\n<p>So finden sich zum Beispiel in Kapitel 2: \u201eCAP: II. De Doctrina Tonorum in Specie\u201c sowohl die italienischen Bezeichnungen f\u00fcr Tongeschlechter, als auch die griechischen und die \u201eteutsche\u201c Umsetzung dieser. Beer stellt in den Raum, dass \u201esich die Meister, bi\u00df auf diesen Tag, so wohl wegen der Ordnung, als auch wegen der Anzahl der Tonen, annoch nicht verglichen haben. Statuiren demnach etliche 24, etliche 16, etliche 14, etliche 12, die meisten aber 8 Tone.\u201c<sup>[9]<\/sup> Es werden mehrere Positionen von Beers vorgestellt, der g\u00e4ngigsten folgt er in seinen Ausf\u00fchrungen.<\/p>\n<p>In gleichem Ma\u00dfe, wie Beers Vorgehensweise diskursiv erscheint, stellt er seine Musikauffassung hinsichtlich Tradition und \u00c4sthetik beinahe dialektisch dar. Ebenfalls im Vorwort formuliert er gleich zu Beginn der <em>Schola<\/em> den Fluchtpunkt seiner Musik- und Kunstauffassung. Schon der Untertitel stellt letztere in Komprimierter Form dar:<\/p>\n<p>\u201eVorrede. In welcher bewiesen wird, dass die Music se\u04f1, die vortrefflichste Kunst und Wissenschaft.\u201c<sup>[10]<\/sup><\/p>\n<p>Und gleich der erste, f\u00fcr Beer ungew\u00f6hnlich kurze und pr\u00e4gnante Satz ist Beers Hauptthese, die er im gleichen Absatz syllogistisch beweisen will: \u201eNichts besteht ohne die <span style=\"color: #ff6600;\">Harmonie<\/span>.\u201c<sup>[11]<\/sup> Beer sieht die <span style=\"color: #99ccff;\">Harmonie<\/span> als zentrales Moment allen Daseins. Sie ist eine prinzipielle \u00dcbereinstimmung bestimmter Sachverhalte (Himmel &amp; Erde, Geist und K\u00f6rper etc,), die in der Musik als aller vollkommenster aller K\u00fcnste idealiter zur sinnlichen Anschauung gebracht werden kann. <span style=\"color: #3366ff;\">Harmonie<\/span> ist das Grundprinzip der Welt und nur Musik kann sie fassbar machen.<\/p>\n<p>Beer begr\u00fcndet die \u00dcberlegenheit der Musik gegen\u00fcber den \u00fcbrigen septem artes liberales sakral: \u201ewas vor eine Kostbarkeit ist sie, wenn dadurch Gott, in alle Ewigkeit, von allen Au\u00dferwehlten, solle gelobet, und gepriesen weden.\u201c und \u201edurch welche die Kinder des Himmels, ewig sollen erfreuet werden.\u201c<sup>[12]<\/sup><\/p>\n<p>In gleichem Ma\u00dfe, wie die <span style=\"color: #808000;\">Harmonie<\/span> das Grundprinzip der Welt sein soll, sollen auch Theorie und Praxis in Einklang gebracht werden. Dieser Praxisbezug unterscheidet Beers <em>Schola<\/em> von anderen zeitgen\u00f6ssischen Traktaten.<sup>[13]<\/sup><\/p>\n<p>Findet sich in der <em>Schola<\/em> bereits der Ansatz zum Diskursiven, setzt sie sich in den Musicalischen Diskursen sehr viel st\u00e4rker durch, verlassen diese n\u00e4mlich ausgetretene Pfade konventioneller Regelwerke.<\/p>\n<h3>2.2. Die Musicalischen Discurse<\/h3>\n<p>Johann Beers Musicalische Discurse sind aus mehreren Gr\u00fcnden eine Besonderheit in der musiktheoretischen Literatur des 17. Jahrhunderts. Allein die Form ist ein Novum: In 60 Kapiteln setzt sich Beer mit verschiedenen praktischen sowie philosophischen Problemen der Musik seiner Zeit auseinander. Das Werk besteht aus musikalische Glossen, Scherz- und Schimpfreden, die stets eine Art Er\u00f6rterung und ein unterhaltsames, narratives Element beinhalten. Letzteres ist oft der syllogistischen Methode sowie dem Methaphern- und Allegoriereichtum geschuldet. Die kleinteilige, gezielte Auseinandersetzung mit einer Idee oder einem Problem erscheint ebenfalls ungew\u00f6hnlich f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musikliteratur.<sup>[14]<\/sup><\/p>\n<p>Inhaltlich befasst sich Beer in den <em>Discursen<\/em> mit unterschiedlichsten Fragen der Ontologie, der Terminologie und Etymologie, der Norm, dem Generalba\u00df und weiteren kompositorischen Detailaspekten auch zur Problematik des mensuralen Proportionensystems. Inmitten dieser konkreten Fragen finden sich auch unverbl\u00fcmt wertende Vergleiche der Musik in Deutschland und Italien und bereits eingangs Antworten auf die kulturpessimistische Frage, \u201eAus was Ursachen die Music an vielen Orten degenerire?\u201c<\/p>\n<p>Hervorzuheben ist die diskursive Darlegung und Begr\u00fcndung von Beers Meinung, die Entfernung von Konvention, Autorit\u00e4t, Tradition und Transzendenz, und dass Beer in beinahe allen Beitr\u00e4gen mehr Gewicht auf den zeitgen\u00f6ssischen Kontext und aktuellen Gebrauch legt. Wie auch in der Schola legt sich Beer auch in der Vorrede der Discurse methodisch fest: \u201eDie Terminos angelangend ist zu wissen da\u00df ich hierinnen nicht definitive, sondern discursive philosophiere.\u201c<sup>[15]<\/sup> und \u201eSo disputiere ich auch secundo nicht rigorosum in modum, und seynd meine Argumenta nicht aus einer un\u00fcberwindlichen Vestung.\u201c<sup>[16]<\/sup><\/p>\n<p>Doch was f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse als neuartig gewertet werden kann, erscheint aus heutiger Sicht eher befremdend: Folgt Beer einerseits einer modernen diskursiven Erkenntnismethode, begr\u00fcndet er andererseits seine Schlussfolgerungen mit dem tradierten Argumentations-verfahren der Analogiebildung, des Syllogismus.<sup>[17]<\/sup><\/p>\n<p>Neben gewiss wichtigen Fragen der moralischen Zul\u00e4ssigkeit von Oper und Musiktheater oder der Abw\u00e4gung von erzieherischem Nutzen und moralischer Fragw\u00fcrdigkeit von Musik findet man in den Diskursen ein klares st\u00e4ndisches Bestreben, n\u00e4mlich die Verteidigung der Position ausgebildeter Berufsmusiker. Beer bekennt seine Aversion gegen unprofessionelles Musizieren der H\u00fcmper und St\u00fcmper, Wirtshausmusikanten und Dorforganisten und kritisiert das den Deutschen fehlende Gef\u00fchl f\u00fcr das Decorum.<sup>[18]<\/sup><\/p>\n<h4>2.2.1. FORMA &amp; MATERIA<\/h4>\n<p>Interessanter als solche Werturteile, die sich sicherlich durch einen engen musizierpraktischen Realit\u00e4tsbezug auszeichnen, erscheint allerdings das aus heutiger Sicht zentrale Kapitel der Discurse: \u201eOb die Regel aus dem Geh\u00f6r, oder das Geh\u00f6r aus der Regel komme?\u201c.<sup>[19]<\/sup> Beer bemerkt gleich eingangs, dass diese Frage wiederum oft diskutiert wurde und es ebenso viele Bef\u00fcrworter f\u00fcr die eine, wie f\u00fcr die andere Meinung g\u00e4be. Sogleich legt Beer seinen Standpunkt pointiert dar:<\/p>\n<p><strong>[&#8230;]<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><sup>[1]<\/sup> Michael Heinemann stellt die Existenz dieser Eckpunkte bereits fest, geht aber nicht tiefer darauf ein. Heinemann, Michael: Stil und Polemik. Zur Musikanschauung von Johann Beer, in: Brandtner, Andreas und Neuber, Wolfgang (Hrsg.): Beer. 1655-1700. Hofmusiker, Satiriker, Anonymus. Eine Karriere zwischen B\u00fcrgertum und Hof, Wien 2000, S. 145.<\/p>\n<p><sup>[2]<\/sup> Wirtz, Irmgart: Musikauffassung und Poetik bei Johann Beer, in: Brandtner, Andreas und Neuber, Wolfgang (Hrsg.): Beer. 1655-1700. Hofmusiker, Satiriker, Anonymus. Eine Karriere zwischen B\u00fcrgertum und Hof, Wien 2000, S. 147.<\/p>\n<p><sup>[3]<\/sup> Beer, Johann: S\u00e4mtliche Werke, Hrsg. von van Ingen, Ferdinand und Roloff, Hans-Gert. &#8211; Bern ; Berlin ; Br\u00fcssel; Frankfurt a.M. ; New York ; Oxford ; Wien: Lang. Bd. 12. Musikalische Schriften, 2. Schola-Phonologica \/ hrsg. von Michael Heinemann aufgrund von Vorarbeiten von Elisabeth Lam-B\u00e4r und Peter He\u00dfelmann, 2005.<\/p>\n<p><sup>[4]<\/sup> Ebd., Bd. 12. Musikalische Schriften, 1. Ursus Murmerat, Ursus Vulpinatur, Bellum Musicum, Musicalische Discurse, 2005.<\/p>\n<p><sup>[5]<\/sup> nachfolgend mit Schola abgek\u00fcrzt<\/p>\n<p><sup>[6]<\/sup> Sowohl in den editorischen Beigaben der <em>Schola<\/em> von 2005 als auch bei Irmgard Wirtz und Michael Heinemann wird dieser direkte Bezug auf Christoph Bernhards \u201eTractatus compositionis augmentatus\u201c gezogen, es erschien lediglich in: Sch\u00fctz, Heinrich: Die Kompositionslehre Heinrich Sch\u00fctzens in der Fassung seines Sch\u00fclers Christoph Bernhard, Hrsg. von Joseph M\u00fcller-Blattau, Kassel 1963.<\/p>\n<p><sup>[7]<\/sup> Petersen-Mikkelsen, Birger: Die Melodielehre des Vollkommenen Capellmeisters von Johann Mattheson. Eine Studie zum Paradigmenwechsel der Musiktheorie des 18. Jahrhunderts, Eutin 2002, S. 206.<\/p>\n<p><sup>[8]<\/sup> Beides <em>Schola<\/em>, S. 14.<\/p>\n<p><sup>[9]<\/sup> Schola, S. 24.<\/p>\n<p><sup>[10]<\/sup> Schola, S. 9,<\/p>\n<p><sup>[11]<\/sup> Ebd.<\/p>\n<p><sup>[12]<\/sup> Ebd., S.12\/13.<\/p>\n<p><sup>[13]<\/sup> Heinemann, Michael: Stil und Polemik. Zur Musikanschauung von Johann Beer, in: Brandtner, Andreas und Neuber, Wolfgang (Hrsg.): Beer. 1655-1700. Hofmusiker, Satiriker, Anonymus. Eine Karriere zwischen B\u00fcrgertum und Hof, Wien 2000, S. 137.<\/p>\n<p><sup>[14]<\/sup> Wirtz, S. 148.<\/p>\n<p><sup>[15]<\/sup> Discurse, S. 291.<\/p>\n<p><sup>[16]<\/sup> Ebd., S.292.<\/p>\n<p><sup>[17]<\/sup> Wirtz., S. 151.<\/p>\n<p><sup>[18]<\/sup> Vgl. Wirtz, S. 149.<\/p>\n<p><sup>[19]<\/sup> Discurse, S. 308-312.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"page-numbers\">21 von 21 Seiten<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"meta-details\">\n<p class=\"heading\">Details<\/p>\n<dl>\n<dt class=\"title\">Titel<\/dt>\n<dd class=\"title\">Johann Beer als Musikschriftsteller<\/dd>\n<dt class=\"institution\">Hochschule<\/dt>\n<dd class=\"institution\"><a class=\"underlined-link\" href=\"http:\/\/www.grin.com\/institution\/6\">Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin \u00a0(Institut f\u00fcr Musikwissenschaft)<\/a><\/dd>\n<dt class=\"event\">Veranstaltung<\/dt>\n<dd class=\"event\">Musik im Mythos, Epos und M\u00e4rchen<\/dd>\n<dt class=\"grade\">Note<\/dt>\n<dd class=\"grade\">1,0<\/dd>\n<dt class=\"authors\">Autor<\/dt>\n<dd class=\"authors\"><span class=\"comma-list\"><span data-guid=\"document_author.201588\"><a class=\"underlined-link\" href=\"https:\/\/www.grin.com\/user\/912579\">Jens Fischer (Autor:in)<\/a><\/span><\/span><\/dd>\n<dt class=\"year\">Jahr<\/dt>\n<dd class=\"year\">2009<\/dd>\n<dt class=\"page_count\">Seiten<\/dt>\n<dd class=\"page_count\">21<\/dd>\n<dt class=\"archive_no\">Katalognummer<\/dt>\n<dd class=\"archive_no\">V213316<\/dd>\n<dt class=\"ean\">ISBN (eBook)<\/dt>\n<dd class=\"isbn\">9783656418207<\/dd>\n<dt class=\"ean\">ISBN (Buch)<\/dt>\n<dd class=\"isbn\">9783656419198<\/dd>\n<dt class=\"file_size\">Dateigr\u00f6\u00dfe<\/dt>\n<dd class=\"file_size\">535 KB<\/dd>\n<dt class=\"language\">Sprache<\/dt>\n<dd class=\"language\">Deutsch<\/dd>\n<dt class=\"tags\">Schlagworte<\/dt>\n<dd class=\"tags\">Johann Beer, Musikauffassung, Simplicissimus<\/dd>\n<\/dl>\n<\/section>\n<section class=\"page-document-quotepaper fullWidthDl\">\n<dl>\n<dt>Arbeit zitieren<\/dt>\n<dd><span class=\"comma-list\"><span data-guid=\"document_author.201588\"><a class=\"underlined-link\" href=\"https:\/\/www.grin.com\/user\/912579\">Jens Fischer (Autor:in)<\/a><\/span><\/span>, 2009, Johann Beer als Musikschriftsteller, M\u00fcnchen, GRIN Verlag, https:\/\/www.grin.com\/document\/213316<\/dd>\n<\/dl>\n<\/section>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>____________________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einst verstand man an den H\u00f6fen, da\u00df K\u00dcNSTLER WISSENSCHAFT DURCH SICH SELBST TREIBEN, da\u00df SIE also anzuh\u00f6ren und zu \u00fcberlegen sind, um die Wirraumgesch\u00e4fte treu und gut f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>HEUTE WIRD NICHT MEHR VERSTANDEN,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>da\u00df der Mensch IN SEINEM GEMEINWESEN \u00a0Zukunftsf\u00fchlende ebenfalls mithervorbringt. Ausdr\u00fcckende IM WIRRAUM, \u00fcber die einzelnen eigenen Lebensgesch\u00e4fteversehungen hinaus,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UND DIESER WIRRAUM, diese Geuppenaufgew\u00f6lbung des Feinen, DAS SIND WIR MENSCHEN VOLK F\u00dcR VOLK.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alles das.. wird nur mehr niedergedroschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Mensch wird nicht mehr geliebt, \u00fcberlegt, sinniert und gefragt und herzbetrachtet, UND MITGELEBT WILLIG humorvoll, leise freuend, sanft und kraftvoll und zart und treu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>__________________ Wir brauchen Menschen, welche Menschen lieben: f\u00fcr sie Kunst \u00fcberlegen und erarbeiten, daraus selbst lernen und ein spannendes Lebenswerk erwachsen lassen&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die LANDESRAUMWAHRUNG atmet Gedeihlichkeit, wenn unsere Raumwahrenden selbst ihre Leben zu lieben und wertzusch\u00e4tzen verstehen, also &#8222;musische&#8220; Menschen selbst gerne sind, welche ihr F\u00fchlen zu erziehen genie\u00dfen, dankbar allen, welche ihnen Sch\u00f6nes daf\u00fcr an die Hand und ins Leben arbeiten, in allen Handwerken und Denkwerkst\u00e4tten und K\u00fcnsten und Familien, wo unser Land frischt, und damit unsere Kulturgeschichte auch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dank&#8230; die einzig edle M\u00fcnze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johann Beer als Musikschriftsteller Hausarbeit (Hauptseminar), 2009 21 Seiten, Note: 1,0 J F JENS FISCHER (AUTOR:IN) Gratis online lesen Inhalt 1. 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