{"id":40843,"date":"2020-06-03T16:43:09","date_gmt":"2020-06-03T15:43:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.orgelimstephansdom.at\/?p=40843"},"modified":"2020-06-03T16:43:09","modified_gmt":"2020-06-03T15:43:09","slug":"gerechtigkeit-hat-das-faszinierende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orgelimstephansdom.at\/?p=40843","title":{"rendered":"Gerechtigkeit hat das Faszinierende,"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>da\u00df es auch deine nur geben kann,<\/p>\n<p>wenn ich, das andere, zustimme. Und umgekehrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das h\u00e4lt Gespr\u00e4ch so sehr im Gange, wie Verstummen, die tiefen Wasser des Spracheseins,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>die anders bewegenden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><span style=\"color: #ffffff;\">richtig<\/span> _____ \u00a0ist ja auch ein machtvoll&#8216; Raumzeit-Fr\u00fcchtchen!<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">wahr<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">\u00a0bewegt sich ganz anders<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">sch\u00f6n<\/span> <span style=\"color: #999999;\">l\u00e4\u00dft um sich einen noch anderen Garten entstehen, und in dir<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #fa4c2d;\"><span style=\"color: #ff9900;\">stell dir einmal vor, WAS F\u00dcR EINE ORGEL<span style=\"color: #ff6600;\">_und Betraum__<\/span>PLUS KOMPONISTEN<\/span>_Musiksichvor&amp;zusammenstellende__ <span style=\"color: #ff9900;\">PLUS AUSF\u00dcHRENDE<\/span>_Instrumentselbstwerdende<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Wort ist!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\">w\u00fcrde ich dein Denken meinem F\u00fchlen anziehenlassen,<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">(lie\u00dfe ich deinen Wunsch, mich zu deinem Denken zu abstrahieren.. und zu adactieren in dich.. durchgehen, m\u00fc\u00dfte ich Gott in mir l\u00fcgen. Wem zuliebe: wegen dir W\u00fcrschtl. SO TIEF will ich Gottes, der m\u00e4chtiger ist als ich, Schicksal wirklich nicht teilen. Die Bibel beleidigt den Gedanken des G\u00f6ttlichen so weidlich wie reichlich schon!!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">__ man kann mich nicht entz\u00fccken, wenn man mir davor Qual bereitet hat \/ oder ich dir! ___ entweder nun wird gearbeitet, oder da w\u00fcrde nur mehr Ger\u00f6ll noch die Schlucht hinabst\u00fcrmen. Der Enzian lebt die Berge anders als das diese bildende Gestein.)<\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\">es w\u00fcrde dich nur scheinbar reich machen! Unbeherrscht kann man nicht herrschen, Herr sein in den G\u00e4ngen der Leben. Als Raum in Raumflu\u00df zu leben scheint bis jetzt mir das Verbindlichste, ImLebenStehen,<\/span> <span style=\"color: #99ccff;\">Vergehen wurzelnd, <span style=\"color: #99cc00;\">lebend sch\u00f6n.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>__________wahr<\/p>\n<p>steht jedem am sch\u00f6nsten!<\/p>\n<p>Du wahr im f\u00fcr dich wahren Raum, gewahrt. bist du hochlebendig, dichtwahr, wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>Verpflanzt man dich,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>kannst du das alles verlieren,<\/p>\n<p>da nun der Raum nicht mehr durch dich freudestrahlt. Der Mensch ist Raum, und wird von Raum bepielt, der sich laufend erdewandelt. Du bist nicht ein Schiff, das durch R\u00e4ume wie \u00fcber Meere pfl\u00fcgt&#8230; du bist atmender, pulsierender, hochf\u00fchliger Raum, Geschehen durchweht..<\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\">.<\/span><\/p>\n<p>_____________________ Sch\u00f6nheit, welche die Sch\u00f6nheit anderer nicht wahr nimmt, hat ein Unannehmbares.<\/p>\n<p>So wie Freude, Freundschaft, Liebe auch,<\/p>\n<p>ist die Empfindung der Sch\u00f6nheit nur im Austausch wirklich menschlich wahr und darum erlebbar.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">DAS ist die S<span style=\"color: #999999;\">chwelle,<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\"><span style=\"color: #999999;\">an der viel durchaus echtes Wohlwollen zerschillt_ daran, da\u00df der und die Bedachte gar nicht daran denkt, mitzumachen. Und damit all<\/span> dein F\u00fchlspiel.. dir als uninteressantes Ding &#8222;vergilt&#8220;. Das ist gut. Denn das lehrt dich die Ebenen, die Rindentiefen.. schlicht das Anderssein, das um dich und dein Gernhaben sich nicht k\u00fcmmert: DU BIST DEM ANDEREN KEIN F\u00dcHLRAUM. Nur der Raum UM DICH wird von jenen aufgesucht: Touristen innen, nie Gast, nie Dankgarten; auch dir nicht. AUCH!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">Andere denken anders _ ist eine viel schwierigere Lektion als &#8222;andere denken auch&#8220;, &#8222;andere denken nicht, wo du denken willst&#8220; _&#8220;andere brauchen kein Denken, wie es du kennst&#8220;________das Denken scheint eine zwischenmenschliche Kommunikationsm\u00f6glichkeit zu sein, welche manche Menschen GRUNDLEGEND nur auf Dinge gerne anwenden, zwischen Menschen aber graut ihnen davor, oder es interessiert sie hier nicht. Es interessiert sie auch nicht als Werkzeug in ihnen selbst, oder in ihren Leben und den Verpflichtungen darin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Es ist seltsam,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">aber, mir scheint, beobachtbar.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Jeder Staat f\u00fchrt den Krieg gegen die eigene Kultur. Anstatt Krieg gegen die eigene Unkultur zu f\u00fchren.\u00a0<\/span><\/p>\n<pre style=\"padding-left: 210px;\">Karl Kraus (1874 - 1936), \u00f6sterreichischer \nSchriftsteller\n\nQuelle: Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924<\/pre>\n<p><span style=\"color: #808000;\">Der Scheinmensch kann alles, er kann s\u00fcndigen und er kann auch bereuen. Aber er wird durch die S\u00fcnde nicht schlechter und durch die Reue nicht besser<span style=\"color: #3366ff;\">.<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/h1>\n<h2><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/h4>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/h5>\n<h6><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/h6>\n<pre><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/pre>\n<p><span style=\"color: #3366ff;\">_____________<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #99ccff;\">Welch sonderbarer Aufzug! Sie geht hinter ihm,<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #99ccff;\">wie eine Leiche hinter dem Leidtragenden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">in.: https:\/\/www.aphorismen.de\/Karl Kraus<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #999999;\">.. ich denke mir, du mu\u00dft And\u00e4chtigkeit zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen<\/span><\/strong>, sonst wirst du zunehmend entweihender.<\/p>\n<p>Man erlebt das oft.<\/p>\n<p>Anfangs hilflos, dann eigentlich wie man Mitleid empfindet mit einem schlechten Handwerker. Und nun bem\u00fcht man sich zu lernen, immer. W\u0360 ~ \u301c \u0360 Erden ist das jeder Berur<strong>teilung Ent<\/strong>zogene, da dieses Starre hier nicht haften kann___________ wie man ins Meer keinen Nagel treibt, wie man auf der Erde nicht Ver8ung z\u00fcchtet und erzieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">.. ich denke mir, du mu\u00dft And\u00e4chtigkeit zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen, <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 510px;\">sonst wirst du zunehmend entweihender in deinem Denken, in dem du haust und raubfri\u00dft. Kein seltenes Schicksal, das seltsam gerne man sich immer noch gibt, als g\u00e4b&#8217;s nur das, wahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>wahr<\/p>\n<p>ist f\u00fcr mich ein Wort, wie ein demeter-Bauer nicht gl\u00fccklicher im Gedeihen<\/p>\n<p>seines Hofes stehen kann. \u00a0 \u00a0 \u00a0ALLES IST DA GUT! \u00a0_______ fr\u00f6hlich auch Gott und Bauer\u00a0\u3008&lt;:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>K\u00f6stliches ist wohl nur mit der eigenen Empfindung von Kostbarkeit ansprechbar.. sonst fehlt das Schlo\u00df oder der Schl\u00fcssel__ Welten begegnen einander nicht. Ob man sie einander dann verflucht, leugnet oder weitersehnt ist vielleicht gleichg\u00fcltig, es entsteht nichts, das echt ist &#8211; lebt und Raum befruchtet und auffaltet, entstehen l\u00e4\u00dft..<\/p>\n<p>..ich habe keine Musikalit\u00e4t der Noten, sondern eine Musikalit\u00e4t des Raumes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; da\u00df es auch deine nur geben kann, wenn ich, das andere, zustimme. 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