I’stvĂĄn

Geschrieben von admin am 14 Jun 2009

Der Vatikan hÀlt nach wie vor Teile seiner Archive geheim.
Was ich geheim halte, gibt mir Macht ĂŒber andere. Ich enthalte es ihnen vor.

Ich mache. Ich erfahre mich als mÀchtig. Das ist sehr sehr schön.

Wien ist anders.
Wir reden offen ĂŒber Kirchenprobleme.

Bitte kreuzerln Sie Ihren liebsten Satz an:

Der Luzifer (österr. „MusiktrĂ€ger, etym. Sprchwrzl auch in HIAZ = Acronym fĂŒr Himmel AberAuch Mozart wollte hier arbeiten, starb aber vorher = darĂŒber hin Und verschied, Zwirn!) lĂŒmmelt, als OhrenNichtZUhaltenBrauchender weiser Affe neben der nicht störenden EmporenWienOrgel.
Die Orgel ist die machtvollste Stimme Gottes, die Begnadete zu bauen wissen. Im Steffl hÀlt Gott nach unser aller Willen seinen Mund. Mia wean eam scho demoralisiern!
Net amal ignoriern! I wĂŒ mei Beamtnforöön und mei Rua! Orgelnde Grießkörndlannagler mog ii ois Sterz! Mit fĂŒĂŒ Zwetschknresta, bittesea.

FĂŒr Konservative
Die Riegerorgel vorne rechts.
Dazu: heiß umfehdet, wild umstritten; manche haben dabei sicher Leber kiloweise sich zerfetzen lassen..
Da, liebe Freunde der Kammermusik, stirbt Ohren, die nicht dx/sin platzhaltend oder stoßdĂ€mpfend funktionieren, sondern zum Hören dienen, etwas ab: solchen Ohren verwelkt im linken Seitenschiff der Ton wie langsam am abgebrochenen Ast sich einrollende Blatterln (≠ Stimme Gottes, klassisch interpretiert).

FĂŒr Wissende
Wir wissen, so unter uns gesagt:

die Orgel wird auch die Stimme Gottes genannt.
Ihre Aufgabe ist es, die GlĂ€ubigen beim Tor – also auf der Empore thronend – mit ihrem wunderschönen, unvergleichlichen Klang, zu empfangenund nach vorne, zum Allerheiligsten hinzubegleiten.

Eine Umarmung Gottes, der uns hierher gepflanzt hat auf Jahr und Tag,und uns,
da er uns liebt,
auch diesen Trost in unsre nicht immer leichten Tage gerne, mit seinem LĂ€cheln, spendet.

FĂŒr Techniker
Der Stephansdom hat keine Akustik.
Gegenfrage: glauben Sie, dass alte Dombaumeister schon so unfÀhig zu sein gelernt hatten, so verzweiflungsvoll dumpf, wie Sie heute? WIR SIND EINFACH BESSER! Das ist moderne Technik!

FĂŒr GemĂŒtvolle, Schonende, GĂŒtige
Die Deutschen haben – und das stimmt gar nicht, nach andren Quellen – ausgerechnet uns, der Stadt Wien, der Hauptstadt vom Österreich (kennen Sie auch unsere Bundeshymne? Auch da kommt Musik vor!) nach dem Zweite Weltkrieg die bestehende Orgel spenden wollen. Ich denke mal, als klangvolles mĂ€chtiges Instrument, nicht fĂŒr andre Zwecke
 [wo kam damals aus zerbombten TrĂŒmmerfrauen dieses Geld? Nach Wien! Warum in den Steffl? Wer kommt auf so was Blödes? Kauft Schokolade, oder wenigstens Brot! FĂŒr Eure Kinder, die einen Hunger haben!].

FĂŒr PrivatesWissenWollende
In meinem Haus stell ich einen nicht zu reparierenden Stuhl, auch meiner geliebten Omi, vor die TĂŒr. Wolln wir aus dem Haus Gottes eine unaufgerĂ€umte HĂŒtte machen, wo unbenĂŒtzbares Graffl umadumsteht?

Auch weil


FĂŒr Historie Liebende
Der Papst, Benedikt Ratzinger, der Gebenedeite, das ist nÀmlich bene-dict = it. Benedetto, hat in seiner Domus (= lat. Haus, ergo: Dom = Gottes Haus, Haus Gottes) eine nette Orgel.

Wir Wiener, denn der Steffl ghört sich selbst (danke Rudi, hast gut gestiftet, und mit viel Hirn und Liebe!), wollen auch so was Schönes!!! A spielerte Orgel. Mammi, Mammi, ich auch! Nicht immer nur der Benedikt!

FĂŒr Diskutierende, GesprĂ€chsbereite
Ich bin es nicht!
ProblemvorschlĂ€ge sind sinnlos, weil wir haben es ohnehin schon. Verschwenden Sie ergo nicht Ihre, nicht meine Zeit fĂŒr Unfug.
ProblemlösungsvorschlĂ€ge bitte an die Mailadresse brigitte.planyavsky@gmx.net. Ausschließlich diese, da ich ja nicht bezahlt, uneffiziente Arbeit mir also nicht geldlich abgegolten wird. Soweit und bitte nur bis hierher!

FĂŒr Literaten, Literaturkritiker, selbst Literaturkenner, Amateure und Genießer, MitDolmetscher und viel viel bessere Übersetzer (ich weiß, sie gibt es!)

: Inspiration. Woher die kommt, das weiß ich nicht. Jedoch:
da
: null, wie fĂŒr jede leidenschaftliche Handlung, hier: Affekthandlung, da ich Orgelmusik aus tiefstem Herzen liebe. Und den Steffl, das Herz Wiens auch.
bitte
: leider sinnlos, da grĂŒndlich keine Mittel fĂŒr Schadensersatzleistungen vorhanden! Wenden Sie sich an den Boss, und der ist Gott. Viel Spaß in seinen MĂŒhlen! Ich schicke Ihnen gerne eine Ansichtskarte von mittendrin!

FĂŒr Sensible
Es geht hier wahrlich nicht um Ihre oder meine Wenigkeit, wir sprechen ĂŒber eine Orgel im Stefansdom, die sonntags, je nach Organisten, spielt. Und: wir sollten lieber jeden von denen bewundern, weil sonst mĂŒssen wir da rauf und uns so zwischen Pedalen, diesen vielen runden Dingern links und rechts und den unglaublich vielen Tasten, im Pfeifenwald nicht nur nicht verirren, sondern mit einem ganzen Bach in der Hand wieder herauskommen. Net afoch!

Bitte! Achtung!
FĂŒr wohlhabende AuslĂ€nder!
Wir haben kein Geld! Bitte lassen Sie auf Ihre Kosten dieses ĂŒbersetzen, vervielfĂ€ltigen, verteilen!
Bitte! Dank, von Herzen und VERGELT’S GOTT!,
Und verzeihen Sie: lassen Sie Gott, Buddha ist glaub ich nicht ganz entsprechend
, auch ĂŒbersetzen!

Sie erreichen mich nicht unter 0676 94 20 159, weil besetzt sein wird.

FĂŒr Menschen,
die andere ebensolche gerne in einem kurzen GesprÀch kennenlernen
Ich heiße Brigitte Planyavsky und unterfertige hier mit meinem Namen. In Wahrheit bin ich total unwesentlich. Sie erinnern sich: ORGEL! In unserem Steffl, in Wien, der Stadt der Musik darf dessen Herz ka orgelfreie Zone sein.

In Wahrheit
hat hier jeder unterschrieben, der die das gelesen hat. Und mitgedacht, geliebt und gesegnet, haben dieses Ihnen Vorliegende Pro=FĂŒr.jekt=Tat (!) schon einige in Wien lebende hingebungsvolle Menschen mit.

FĂŒr in Wien Lebende, Liebende,
nicht des Wienerischen mÀchtige,
nicht prinzipiell jeglicher Orgelmusik abgeneigte MitMenschen
Bitte helft der Musikstadt Wien, verhelft<span> </span>uns zu einer Orgel im Stephansdom!
Wir Wiener wissen nicht,
was wir tun sollen!

FĂŒr Interessierte:
Es ist KEIN Geldproblem! Spender sind wohlhabend und spenden wohl gerne und mit Freude fĂŒr etwas, das allen Wienern dann gehört und von allen Stephandombesuchern gehört werden wird.
Problem ist hier: Macht und Ohnmachtglauben mÀchtig eine normale (siehe andere Kirchen!) Orgel Verhindernder.
Bitte helfen Sie uns! Amerikaner, RumĂ€nen, TĂŒrken, Kurden, Ghanesische, tibetische, chinesische, japanische und alle anderen MitMenschen. Bitte, bitte Alle! Gott braucht konfessionslos Hilfe!

FĂŒr Bibelfreaks!
Achtung! Tolle Neuerkenntnis!
Am Anfang war Musik.
Dann baute man die Nachkriegsorgel.
Dann hat Gott halt es mit dem Wort versucht (und gestammelt: „ich wollte glauben, bei mir sei nix unmöglich. 
naja.“) Dann hĂŒllte er sich in Schweigen und floh, panisch zittrig vor dem Stephansdömlichen Domkapitel.
ÜbermĂŒtige Jugendliche schließen atheistischerweise daraus, Gott sei feige, und lehnen es kathegorisch ab, sich mit so einem nicht Ordnung schaffen Könnenden zu identifizieren. Naja, jung und vorschnell (die Orgel spielt erst seit etlichen Jahren nicht mehr!).

Bitte, tun wir uns zusammen!
Wer kann, hÀuft Geld,
wer kann, hat Macht,
wer kann, betet

damit dem Steffl nicht eine Orgel gespendet wird,

sondern

halt eben einfach im Stephansdom am Sonntag die Orgelmusik eigentlich gar net so schlecht war, nicht wahr, Frau Nachbarin?

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