Dinge – und andere Wesen, also das Pulsende, nicht nur das Produzierte.. -

Geschrieben von admin am 14 Apr 2018

sich recht ordnen zu lassen,
.
zu wissen und begrĂĽĂźen also,
daß Gehen ebenso schöpferisch ist, und nur so du

.
das Wahre weiterteilst…
und anderes kommen darf, keimsĂĽĂź…
..
macht wahr.
GroĂźfĂĽhlend, reich und zu Schatz des Raumes, der solche Wesen mit seiner Treue findet… und Treue wächst tiefere Wurzeln..

oben,
Yggdrasilgleich,
grasen und rennen und denken
.
….. Urlose Erdenurdraufene ihre Zyklen….. Epidermisschuppennährer des Erdekostbarkeitgeschehens.

:

…….du verfluchst dich selbst, in dem du Segen nicht annimmst.

Geld gegen Willigkeit, Geld gegen Wille… bitte ist DAS immer noch modern als Denken ist Gier Ichichichbingottessohn, und brauche dich als Dreck. Du machst dich an morschem Denken zum nie eintretenden, weil so das nicht geht, Fest. Reichen so verarmt mit dir andere. Es ist Hirn statt Klang; Zwang statt Raum, die falsche Mädizin und Mäditatzion. Lange schon plagen uns diese Kopfwackler ohne HerzgrĂĽn, mit entzundenen Co-Pulieren. Leben ist zu nehmen, und nicht zu diktieren VON DEINEM HIRNDIBIRNDI diesem so unsägliche GroĂźen, das zarter und reicher dich nährte, könntest du deinem Hirn die Gierkrallen und deinem Körper, dessen Empfinden dich dauernd hilflosmacht, einmal Ruhe und Hören einflößen.

Man lernt alle Elemente im Wesen nach und nach;

ODER man stockt, man stickt als Mensch.. das ergibt dann diese langen Dahindämmertode nach verkauften an Mentalfelder-Leben.

Man dachte, man wäre nicht ausgerüstet, zu fühlen, was man fühlt.

Eine arge Denkmethode haben wie zu lange als Methode und 2Gut” geduldet,

und schrecklich bezahlen machen,

noch schimmer aber selbst bezahlt.

Wie zählen und zahlen nur mehr..

der Bauherr will das.. und darin verrcken dann junge Menschen, die in sowas einen Verkäufer von Schrott-Job finden.

VOLKSVERMĂ–GEN ist jeder deiner Euros!

Lebe Deingeld als Wirgeld, und dein Leben erfĂĽllt es mir Wert.

WIEDERGEBOREN KANN MAN WERDEN!!

Hitler bleibt man für immer <<<.  Das wächst dir keine Erdetot raus.

Es gibt aber auch unspektakulärere

Erdelebentotgeburten, gehfähige.

Und: es wird das gute GrĂĽnde haben, du willst woanders hin, tieftief. Du weiĂźt zutiefst: deine S’ICHerheiten schale. WeiĂź ist nicht Schnee. FĂĽhlnaturen spielen Zeit und Raum in Wesensfamilien. Manche leben sehr eng, und wirken kompakt; manche sind sehr weit, werden nie zwingend oder zwanghaft….. realms dwelling and interweaving, creating

Schöpfung... Zeit als Webe und die Wasser Mütter lieben, ebenso wie Männer, als Menschen,

und nicht als Ichbinmutter-Ichbinmann. Was bist du? Ich bin Mensch… und: das und dies,

worĂĽber ich reden auch, und denken, fĂĽhlen daraus und es, kann.

Ich bin in mir beweglich… ich kann achten; Ich bin Raum im Raum flieĂźend wahr.

Geboren aus meinem Freudigen in der Erde Wesen.

Brigitte von und zu Erde

etsch!!

ok… kindisch iss ka Gangart.

Aber mir grad WeiĂźwurst mit Brezn in MĂĽnchen, OberbibergerstraĂźe. GOTTSEIDANK fahren öffentliche Vekehrsmittel net so schnell wie meine Herztransportans. Ma kummert außßm Zackzipp need raus. Wäre auch nie irgendwo lange genug, um wahr vor Ort zu erdew. W.. ja, machma amal aan anderen Verbinfinitivpunktbuchstaben… da issa scho wida!!!  -n

Andere Sprachen enden laufend in Os und Is und As jedeS parola, verbi, sentimenti e struggimenti pure. auch. Man schwingt in ungebremsten Klängen, ohne Beengende VerAnderung durch die

Sch-Brechwerk-zEUgä.

.

Der Handel mit Gedanken in GefĂĽhlepuppenstĂĽckeln

b-Leib.T mind/engl und minder/dt. rel. hohes Sprachregister

.

wie erhält Geschehendes in seinen konsolidierten schon Formen

DARIN WIEDER REICHERE WERTEFĂśLLE?

Das ist…… zu leben zu lieben, fĂĽhlhandelnd.

Inetwa: wenn sie wo eine TĂĽre schlieĂźt – ein StĂĽck von dir also nun man dir ganz vorzieht – öffnet sich eine andere. WAS: !!!! nun auch dir neuen Dialog mit der zugefallenen TĂĽrengesellschaft.. an die Hand gibt. Denke förderlich, und freue dich ĂĽber die geschlossene TĂĽre, oder klopfe mit anderem an der Hand.. durchaus.

.

Alles hat die Dimension des Geschehens auch,

auch wenn es scheinbar nur zwischen dir und nochwem geschieht.

Sehr klar zeigt das zum Beispiel

die arg peinigende Geschichte des ErbfĂĽrsten und des FĂĽrsten der Welfen.. der murkst in seinem Sohn – versucht es – die alte Form derer Welt, belastet auch durch alles Unaufgearbeitete der Naziregierungszeit, die immer noch nicht in kostbare Ansätze und also das geht echt nicht gearbeitet, sondern weitgehend immer noch pauschalisiert wahrgenommen werden kann….. Kalt und saufend, wie man aus seinem eigenen Mund weiĂź. Also in unserem eigenen Life.. prallen, wie sollten sie sonst, AUCH— nur auch! – Weltbilder aufeinander, und werden dadurch auch laufend erneuert.. insoferne sind wir wirklich jeder… BĂĽhne der Denkversuche.

BĂĽhne darum, weil Vernunft oft und oft

Emotionalitätssucht, die aus Feigheit vor dem echten Leben entsteht,

zu viel Sicherheit und daraus Fadesse

weicht.

Echte Freundschaften aufweicht,

Gut umbringt,

damit aber das Gespräch zwischen Erde und uns Menschen tiefer ineinanderwebt….

und wer geboren wird,

hat so namenlos viel.. an die Hand gegeben,

und Ă–tzi aus damals dazu, statt das zu sein, in dieser Welle des Heute.

.

1

Wir dürfen dich nicht eigenmächtig malen,
du Dämmernde, aus der der Morgen stieg.
Wir holen aus den alten Farbenschalen
die gleichen Striche und die gleichen Strahlen,
mit denen dich der Heilige verschwieg.

Wir bauen Bilder vor dir auf wie Wände;
so dass schon tausend Mauern um dich stehn.
Denn dich verhüllen unsre frommen Hände,
sooft dich unsre Herzen offen sehn.

2

Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden,
in welchen meine Sinne sich vertiefen;
in ihnen hab ich, wie in alten Briefen,
mein täglich Leben schon gelebt gefunden
und wie Legende weit und ĂĽberwunden.

Aus ihnen kommt mir Wissen, dass ich Raum
zu einem zweiten, zeitlos breiten Leben habe.
Und manchmal bin ich wie der Baum,
der, reif und rauschend, ĂĽber einem Grabe
den Traum erfĂĽllt, den der vergangne Knabe
[um den sich seine warmen Wurzeln drängen]
verlor in Traurigkeiten und Gesängen.

3

Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal
in langer Nacht mit hartem Klopfen störe, –
so ists, weil ich dich selten atmen höre
und weiĂź: Du bist allein im Saal.
Und wenn du etwas brauchst, ist keiner da,
um deinem Tasten einen Trank zu reichen:
Ich horche immer. Gib ein kleines Zeichen.
Ich bin ganz nah.

Nur eine schmale Wand ist zwischen uns,
durch Zufall; denn es könnte sein:
Ein Rufen deines oder meines Munds –
und sie bricht ein
ganz ohne Lärm und Laut.

Aus deinen Bildern ist sie aufgebaut.

Und deine Bilder stehn vor dir wie Namen.
Und wenn einmal das Licht in mir entbrennt,
mit welchem meine Tiefe dich erkennt,
vergeudet sichs als Glanz auf ihren Rahmen.

Und meine Sinne, welche schnell erlahmen,
sind ohne Heimat und von dir getrennt.

4

Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte und das nachbarliche Lachen,
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen – :

Dann könnte ich in einem tausendfachen
Gedanken bis an deinen Rand dich denken
und dich besitzen [nur ein Lächeln lang],
um dich an alles Leben zu verschenken
wie einen Dank.

5

Ich glaube an alles noch nie Gesagte.
Ich will meine frömmsten Gefühle befrein.
Was noch keiner zu wollen wagte,
wird mir einmal unwillkĂĽrlich sein.

Mit diesem Hinfluten, mit diesem MĂĽnden
in breiten Armen ins offene Meer,
mit dieser wachsenden Wiederkehr
will ich dich bekennen, will ich dich verkĂĽnden
wie keiner vorher.

6

Ich bin auf der Welt zu allein und doch nicht allein genug,
um jede Stunde zu weihn.
Ich bin auf der Welt zu gering und doch nicht klein genug,
um vor dir zu sein wie ein Ding,
dunkel und klug.

Ich will dich immer spiegeln in ganzer Gestalt,
und will niemals blind sein oder zu alt,
um dein schweres, schwankendes Bild zu halten.
Ich will mich entfalten.
Nirgends will ich gebogen bleiben;
denn dort bin ich gelogen, wo ich gebogen bin.
Und ich will meinen Sinn wahr vor dir …

7

Wer seines Lebens viele Widersinne
versöhnt und dankbar in ein Sinnbild fasst,
der drängt
die Lärmenden aus dem Palast,
wird anders festlich, und du bist der Gast,
den er an sanften Abenden empfängt.

Du bist der Zweite seiner Einsamkeit,
die ruhige Mitte seinen Monologen;
und jeder Kreis, um dich gezogen,
spannt ihm den Zirkel aus der Zeit.

8

Was irren meine Hände in den Pinseln?
Wenn ich dich male, Gott, du merkst es kaum.

Ich fĂĽhle dich. An meiner Sinne Saum
beginnst du zögernd, wie mit vielen Inseln,
und deinen Augen, welche niemals blinseln,
bin ich der Raum.

Du bist nicht mehr inmitten deines Glanzes,
wo alle Linien des Engeltanzes
die Fernen dir verbrauchen wie Musik, –
du wohnst in deinem allerletzten Haus.
Dein ganzer Himmel horcht in mich hinaus,
weil ich mich sinnend dir verschwieg.

9

Ich bin, du Ängstlicher. Hörst du mich nicht
mit allen meinen Sinnen an dir branden?
Meine GefĂĽhle, welche FlĂĽgel fanden,
umkreisen weiĂź dein Angesicht.
Siehst du nicht meine Seele, wie sie dicht
vor dir in einem Kleid aus Stille steht?
Reift nicht mein mailiches Gebet
an deinem Blicke wie an einem Baum?

Wenn du der Träumer bist, bin ich dein Traum.
Doch wenn du wachen willst, bin ich dein Wille
und werde mächtig aller Herrlichkeit
und rĂĽnde mich wie eine Sternenstille
ĂĽber der wunderlichen Stadt der Zeit.

10

Ich finde dich in allen diesen Dingen,
denen ich gut und wie ein Bruder bin;
als Samen sonnst du dich in den geringen
und in den groĂźen gibst du groĂź dich hin.

Das ist das wundersame Spiel der Kräfte,
dass sie so dienend durch die Dinge gehn:
in Wurzeln wachsend, schwindend in die Schäfte
und in den Wipfeln wie ein Auferstehn.

11

Ich liebe dich, du sanftestes Gesetz,
an dem wir reiften, da wir mit ihm rangen;
du groĂźes Heimweh, das wir nicht bezwangen,
du Wald, aus dem wir nie hinausgegangen,
du Lied, das wir mit jedem Schweigen sangen,
du dunkles Netz,
darin sich flĂĽchtend die GefĂĽhle fangen.

Du hast dich so unendlich groĂź begonnen
an jenem Tage, da du uns begannst, –
und wir sind so gereift in deinen Sonnen,
so breit geworden und so tief gepflanzt,
dass du in Menschen, Engeln und Madonnen
dich ruhend jetzt vollenden kannst.

12

Du bist so groĂź, dass ich schon nicht mehr bin,
wenn ich mich nur in deine Nähe stelle.
Du bist so dunkel; meine kleine Helle
an deinem Saum hat keinen Sinn.
Dein Wille geht wie eine Welle
und jeder Tag ertrinkt darin.

Nur meine Sehnsucht ragt dir bis ans Kinn
und steht vor dir wie aller Engel größter:
ein fremder, bleicher und noch unerlöster,
und hält dir seine Flügel hin.

13

Mit einem Ast, der jenem niemals glich,
wird Gott, der Baum, auch einmal sommerlich
verkĂĽndend werden und aus Reife rauschen;
in einem Lande, wo die Menschen lauschen,
wo jeder ähnlich einsam ist wie ich.

Denn nur dem Einsamen wird offenbart,
und vielen Einsamen der gleichen Art
wird mehr gegeben als dem schmalen Einen.
Denn jedem wird ein andrer Gott erscheinen,
bis sie erkennen, nah am Weinen,
dass durch ihr meilenweites Meinen,
durch ihr Vernehmen und Verneinen,
verschieden nur in hundert Seinen
ein Gott wie eine Welle geht.

Das ist das endlichste Gebet,
das dann die Sehenden sich sagen:
Die Wurzel Gott hat Frucht getragen,
geht hin, die Glocken zu zerschlagen;
wir kommen zu den stillern Tagen,
in denen reif die Stunde steht.
Die Wurzel Gott hat Frucht getragen.
Seid ernst und seht.

14

Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?
Ich bin dein Krug [wenn ich zerscherbe?]
Ich bin dein Trank [wenn ich verderbe?]
Bin dein Gewand und dein Gewerbe,
mit mir verlierst du deinen Sinn.

Nach mir hast du kein Haus, darin
dich Worte, nah und warm, begrĂĽĂźen.
Es fällt von deinen müden Füßen
die Samtsandale, die ich bin.

Dein großer Mantel lässt dich los.
Dein Blick, den ich mit meiner Wange
warm, wie mit einem PfĂĽhl, empfange,
wird kommen, wird mich suchen, lange –
und legt beim Sonnenuntergange
sich fremden Steinen in den SchoĂź.

Was wirst du tun, Gott? Ich bin bange.

15

Du kommst und gehst. Die TĂĽren fallen
viel sanfter zu, fast ohne Wehn.
Du bist der Leiseste von allen,
die durch die leisen Häuser gehen.

Man kann sich so an dich gewöhnen,
dass man nicht aus dem Buche schaut,
wenn seine Bilder sich verschönen,
von deinem Schatten ĂĽberblaut;
weil dich die Dinge immer tönen,
nur einmal leis und einmal laut.

Oft wenn ich dich in Sinnen sehe,
verteilt sich deine Allgestalt:
Du gehst wie lauter lichte Rehe
und ich bin dunkel und bin Wald.

Du bist ein Rad, an dem ich stehe:
Von deinen vielen dunkeln Achsen
wird immer wieder eine schwer
und dreht sich näher zu mir her,

und meine willigen Werke wachsen
von Wiederkehr zu Wiederkehr.

16

Ich weiß: Du bist der Rätselhafte,
um den die Zeit in Zögern stand.
O wie so schön ich dich erschaffte
in einer Stunde, die mich straffte,
in einer Hoffahrt meiner Hand.

Ich zeichnete viel ziere Risse,
behorchte alle Hindernisse, –
dann wurden mir die Pläne krank:
Es wirrten sich wie Dorngerank
die Linien und die Ovale,
bis tief in mir mit einem Male
aus einem Griff ins Ungewisse
die frommste aller Formen sprang.

Ich kann mein Werk nicht ĂĽberschaun
und fĂĽhle doch: Es steht vollendet.
Aber, die Augen abgewendet,
will ich es immer wieder baun.

17

Du wirst nur mit der Tat erfasst,
mit Händen nur erhellt;
ein jeder Sinn ist nur ein Gast
und sehnt sich aus der Welt.

Ich geh doch immer auf dich zu
mit meinem ganzen Gehn;
denn wer bin ich und wer bist du,
wenn wir uns nicht verstehn?

18

Es tauchten tausend Theologen
in deines Namens alte Nacht.
Jungfrauen sind zu dir erwacht,
und JĂĽnglinge in Silber zogen
und schimmerten in dir, du Schlacht.

In deinen langen Bogengängen
begegneten die Dichter sich
und waren Könige von Klängen
und mild und tief und meisterlich.

Du bist die sanfte Abendstunde,
die alle Dichter ähnlich macht;
du drängst dich dunkel in die Munde,
und im GefĂĽhl von einem Funde
umgibt ein jeder dich mit Pracht.

Dich heben hunderttausend Harfen
wie Schwingen aus der Schweigsamkeit.
Und deine alten Winde warfen
zu allen Dingen und Bedarfen
den Hauch von deiner Herrlichkeit.

19

Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht,
dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.
Aber die Worte, eh jeder beginnt,
diese wolkigen Worte, sind:

Von deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an deiner Sehnsucht Rand;
gib mir Gewand.

Hinter den Dingen wachse als Brand,
dass ihre Schatten, ausgespannt,
immer mich ganz bedecken.

Lass dir alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: Kein GefĂĽhl ist das fernste.
Lass dich von mir nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben nennen.

Du wirst es erkennen
an seinem Ernste.

Gib mir die Hand

20

Du dunkelnder Grund, geduldig erträgst du die Mauern.
Und vielleicht erlaubst du noch eine Stunde den Städten zu dauern
und gewährst noch zwei Stunden den Kirchen und einsamen Klöstern
und lässest fünf Stunden noch Mühsal allen Erlösern
und siehst noch sieben Stunden das Tagwerk des Bauern – :

Eh du wieder Wald wirst und Wasser und wachsende Wildnis
in der Stunde der unerfasslichen Angst,
da du dein unvollendetes Bildnis
von allen Dingen zurĂĽckverlangst.

Gib mir noch eine kleine Weile Zeit: Ich will die Dinge so wie keiner lieben,
bis sie dir alle wĂĽrdig sind und weit.
Ich will nur sieben Tage, sieben,
auf die sich keiner noch geschrieben,
sieben Seiten Einsamkeit.

21

Du hast so eine leise Art zu sein.
Und jene, die dir laute Namen weihn,
sind schon vergessen deiner Nachbarschaft.

22

Du Williger, und deine Gnade kam
immer in alle ältesten Gebärden.
wenn einer die Hände zusammenflicht,
so dass sie zahm
und um ein kleines Dunkel sind – :
Auf einmal fĂĽhlt er dich in ihnen werden,
und wie im Winde
senkt sich sein Gesicht
in Scham.

Und da versucht er, auf dem Stein zu liegen
und aufzustehen, wie er bei andern sieht,
und seine MĂĽhe ist, dich einzuwiegen;
aus Angst, dass er dein Wachsein schon verriet.

Denn wer dich fĂĽhlt, kann sich mit dir nicht brĂĽsten;
er ist erschrocken, bang um dich und flieht
vor allen Fremden, die dich merken mĂĽssten:

Du bist das Wunder in den WĂĽsten,
das Ausgewanderten geschieht.

23

Dich wundert nicht des Sturmes Wucht, –
du hast ihn wachsen sehn; –
die Bäume flüchten. Ihre Flucht
schafft schreitende Alleen.
Da weiĂźt du, der vor dem sie fliehn
ist der, zu dem du gehst,
und deine Sinne singen ihn;
wenn du am Fenster stehst.

Des Sommers Wochen standen still,
es stieg der Bäume Blut;
jetzt fĂĽhlst du, dass es fallen will
in den der alles tut.
Du glaubtest schon erkannt die Kraft,
als du die Frucht erfasst;
jetzt wird sie wieder rätselhaft
und du bist wieder Gast.

Der Sommer war so wie dein Haus,
drin weißt du alles stehn –
jetzt musst du in dein Herz hinaus
wie in die Ebene gehn.
Die groĂźe Einsamkeit beginnt,
die Tage werden taub,
aus deinen Sinnen nimmt der Wind
die Welt wie welkes Laub.

Durch ihre leeren Zweige sieht
der Himmel, den du hast;
sei Erde jetzt und Abendlied
und Land, darauf er passt.
DemĂĽtig sei jetzt wie ein Ding,
zu Wirklichkeit gereift, –
dass Der, von dem die Kunde ging,
dich fĂĽhlt, wenn er dich greift.

24

Ich bete wieder, du Erlauchter,
du hörst mich wieder durch den Wind,
weil meine Tiefen nie gebrauchter
rauschender Worte mächtig sind.

Ich war zerstreut; an Widersacher
in StĂĽcken war verteilt mein Ich.
O du, mich lachten alle Lacher,
und alle Trinker tranken mich.

In Höfen hab ich mich gesammelt
aus Abfall und aus altem Glas,
mit halbem Mund dich angestammelt,
dich, Ewiger aus EbenmaĂź.
Wie hob ich meine halben Hände
zu dir in namenlosem Flehn,
dass ich die Augen wiederfände,
mit denen ich dich angesehn.

Ich war ein Haus nach einem Brand,
darin nur Mörder manchmal schlafen,
eh ihre hungerigen Strafen
sie weiterjagen in das Land;
ich war wie eine Stadt am Meer,
wenn eine Seuche sie bedrängte,
die sich wie eine Leiche schwer
den Kindern an die Hände hängte.

Jetzt bin ich wieder aufgebaut
aus allen StĂĽcken meiner Schande,
und sehne mich nach einem Bande,
nach einem einigen Verstande,
der mich wie ein Ding überschaut, –
nach deines Herzens großen Händen –
[o kämen sie doch auf mich zu].
Ich zähle mich, mein Gott, und du,
du hast das Recht, mich zu verschwenden.

25

Ich bin derselbe noch, der kniete
vor dir in mönchischem Gewand:
der tiefe, dienende Levite,
den du erfĂĽllt, der dich erfand.
Die Stimme einer stillen Zelle,
an der die Welt vorüberweht, –
und du bist immer noch die Welle,
die über alle Dinge geht.

Es ist nichts anderes. Nur ein Meer,
aus dem die Länder manchmal steigen.
Es ist nichts andres denn ein Schweigen
von schönen Engeln und von Geigen,
und der Verschwiegene ist der,
zu dem sich alle Dinge neigen,
von seiner Stärke Strahlen schwer.

Bist du den alles, – ich der eine,
der sich ergibt und sich empört?
Bin ich denn nicht das Allgemeine,
bin ich nicht alles, wenn ich weine,
und du der eine, der es hört?

Hörst du denn etwas neben mir?
Sind da noch Stimmen auĂźer meiner?
Ist da ein Sturm? Auch ich bin einer,
und meine Wälder winken dir.

Ist da ein Lied, ein krankes, kleines,
das dich am Micherhören stört, –
auch ich bin eines, höre meines,
das einsam ist und unerhört.

Ich bin derselbe noch, der bange
dich manchmal fragte, wer du seist.
Nach jedem Sonnenuntergange
bin ich verwundet und verwaist,
ein blasser, allem Abgelöster
und ein Verschmähter jeder Schar,
und alle Dinge stehn wie Klöster,
in denen ich gefangen war.
Dann brauch ich dich, du Eingeweihter,
du sanfter Nachbar jeder Not,
du meines Leidens leiser Zweiter,
du Gott, dann brauch ich dich wie Brot.
Du weißt vielleicht nicht, wie die Nächte
fĂĽr Menschen, die nicht schlafen, sind:
Da sind sie alle Ungerechte,
der Greis, die Jungfrau und das Kind.
Sie fahren auf wie totgesagt,
von schwarzen dingen nah umgeben;
und ihre weißen Hände beben,
verwoben in ein wildes Leben
wie Hunde in ein Bild der Jagd.
Vergangenes steht noch bevor,
und in der Zukunft liegen Leichen,
ein Mann im Mantel pocht am Tor,
und mit dem Auge und dem Ohr
ist noch kein erstes Morgenzeichen,
kein Hahnruf ist noch zu erreichen.
Die Nacht ist wie ein groĂźes Haus.
Und mit der Angst der wunden Hände
reißen sie Türen in die Wände, –
dann kommen Gänge ohne ende,
und nirgends ist ein Tor hinaus.

Und so, mein Gott, ist jede Nacht;
immer sind welche aufgewacht,
die gehn und gehn und dich nicht finden.
Hörst du sie mit dem Schritt von Blinden
das Dunkel treten?
Auf Treppen, die sich niederwinden,
hörst du sie beten?
Hörst du sie fallen auf den schwarzen Steinen?
Du musst sie weinen hören; denn sie weinen.

Ich suche dich, weil sie vorĂĽbergehn
an meiner TĂĽr. Ich kann sie beinah sehn.
Wen soll ich rufen, wenn nicht den,
der dunkel ist und nächtiger als Nacht.
Dein Einzigen, der ohne Lampe wacht
und doch nicht bangt; den Tiefen, den das Licht
noch nicht verwöhnt hat und von dem ich weiß,
weil er mit Bäumen aus der Erde bricht
und weil er leis
als Duft in mein gesenktes Angesicht
aus Erde steigt.

26

Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne FĂĽĂźe kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

27

Und auch, die lieben, sammeln fĂĽr dich ein:
Sie sind die Dichter einer kurzen Stunde,
sie küssen einem ausdruckslosen Munde
ein Lächeln auf, als formten sie ihn schöner,
und bringen Lust und sind die Angewöhner
zu Schmerzen, welche erst erwachsen machen.
Sie bringen Leiden mit in ihrem Lachen,
SehnsĂĽchte, welche schlafen, und erwachen,
um aufzuweinen in der fremden Brust.
Sie häufen Rätselhaftes an und sterben,
wie Tiere sterben, ohne zu begreifen, –
aber sie werden vielleicht Enkel haben,
in denen ihre grĂĽnen Leben reifen;
durch diese wirst du jene Liebe erben,
die sie sich blind und wie im Schlafe gaben.

So flieĂźt der Dinge Ăśberfluss dir zu.
Und wie die obern Becken von Fontänen
beständig überströmen, wie von Strähnen
gelösten Haares, in die tiefste Schale, –
so fällt die Fülle dir in deine Tale,
wenn Dinge und Gedanken ĂĽbergehn.

28

Alle, welche dich suchen, versuchen dich.
Und die, so dich finden, binden dich
an Bild und Gebärde.

Ich aber will dich begreifen
wie dich die Erde begreift;
mit  meinem Reifen
reift
dein Reich.

Ich will von dir keine Eitelkeit,
die dich beweist.

Ich weiß, dass die Zeit
anders  heißt
als du.

Tu mir kein Wunder zulieb.
Gib deinen Gesetzen Recht,
die von Geschlecht zu Geschlecht
sichtbarer sind.

29

Wenn etwas mir vom Fenster fällt
[und wenn es auch das Kleinste wäre]
wie stĂĽrzt sich das Gesetz der Schwere
gewaltig wie ein Wind vom Meere
auf jeden Ball und jede Beere
und trägt sie in den Kern der Welt.

Ein jedes Ding ist ĂĽberwacht
von einer flugbereiten GĂĽte
wie jeder Stein und jede BlĂĽte
und jedes kleine Kind bei Nacht.
Nur wir, in unsrer Hoffahrt, drängen
aus einigen Zusammenhängen
in einer Freiheit leeren Raum,
statt, klugen Kräften hingegeben,
uns aufzuheben wie ein Baum.
Statt in die weitesten Geleise
sich still und willig einzureihn,
verknüpft man sich auf manche Weise, –
und wer sich ausschlieĂźt jedem Kreise,
ist jetzt so namenlos allein.

Da muss er lernen von den Dingen,
anfangen wieder wie ein Kind,
weil sie, die Gott am Herzen hingen,
nicht von ihm fortgegangen sind.
Eins muss er wieder können: fallen,
geduldig in der Schwere ruhn,
der sich vermaß, den Vögeln allen
im Fliegen es zuvorzutun.

30

Du bist die Zukunft, groĂźes Morgenrot
ĂĽber den Ebenen der Ewigkeit.
Du bist der Hahnschrei nach der Nacht der Zeit,
der Tau, die Morgenmette und die Maid,
der fremde Mann, die Mutter und der Tod.

Du bist die sich verwandelnde Gestalt,
die immer einsam aus dem Schicksal ragt,
die unbejubelt bleibt und unbeklagt
und unbeschrieben wie ein wilder Wald.

Du bist der Dinge tiefer Inbegriff,
der seines Wesens letztes Wort verschweigt
und sich den andern immer anders zeigt:
dem Schiff als KĂĽste und dem Land als Schiff.

31

Alles wird wieder groĂź sein und gewaltig.
Die Lande einfach und die Wasser faltig,
die Bäume riesig und sehr klein die Mauern;
und in den Tälern, stark und vielgestaltig,
ein Volk von Hirten und von Ackerbauern.

Und keine Kirchen, welche Gott umklammern
wie einen Flüchtling und ihn dann bejammern
wie ein  gefangenes und wundes Tier, –
die Häuser gastlich allen Einlassklopfern
und ein GefĂĽhl von unbegrenztem Opfern
in allem Handeln und in dir und mir.

Kein Jenseitswarten und kein Schaun nach drĂĽben,
nur Sehnsucht, auch den Tod nicht zu entweihn
und dienend sich am Irdischen zu ĂĽben,
um seinen Händen nicht mehr neu zu sein.

32

Auch du wirst groß sein. Größer noch als einer,
der jetzt schon leben muss, dich sagen kann.
Viel ungewöhnlicher und ungemeiner
und noch viel älter als ein alter Mann.

Man wird dich fĂĽhlen: dass ein Duften ginge
aus eines Gartens naher Gegenwart;
und wie ein Kranker seine liebsten Dinge
wird man dich lieben ahnungsvoll und zart.

Es wird kein Beten geben, das die Leute
zusammenschart. Du bist nicht im Verein;
und wer dich fühlte und sich an dir freute,
wird wie der Einzige auf Erden sein:
Ein AusgestoĂźener und ein Vereinter,
gesammelt und vergeudet doch zugleich;
ein Lächelnder und doch ein Halbverweinter,
klein wie ein Haus und mächtig wie ein Reich.

33

Du musst nicht bangen, Gott. Sie sagen: mein
zu allen Dingen, die geduldig sind.
Sie sind wie Wind, der an die Zweige streift
und sagt: mein Baum.

Sie merken kaum,
wie alles glüht, was ihre Hand ergreift, –
so dass sie’s auch an seinem letzten Saum
nicht halten könnten ohne zu verbrennen.

Sie sagen mein, wie manchmal einer gern
den Fürsten Freund nennt im Gespräch mit Bauern,
wenn dieser Fürst sehr groß ist und – sehr fern.
Sie sagen mein von ihren fremden Mauern
und kennen gar nicht ihres Hauses Herrn.
Sie sagen mein und nennen das Besitz,
wenn jedes Ding sich schlieĂźt, dem sie sich nahn,
so wie ein abgeschmackter Scharlatan
vielleicht die Sonne sein nennt und den Blitz.
So sagen sie: mein Leben, meine Frau,
mein Hund, mein Kind, und wissen doch genau,
dass alles: Leben, Frau und Hund und Kind
fremde Gebilde sind, daran sie blind
mit ihren ausgestreckten Händen stoßen.
Gewissheit freilich ist das nur den GroĂźen,
die sich nach Augen sehnen. Denn die andern
wollens nicht hören, dass ihr armes Wandern
mit keinem Dinge rings zusammenhängt,
dass sie, von ihrer Habe fortgedrängt,
nicht anerkannt von ihrem Eigentume,
das Weib so wenig haben wie die Blume,
die eines fremden Leben ist fĂĽr alle.

Falle nicht, Gott, aus deinem Gleichgewicht.
Auch der dich liebt und der dein Angesicht
erkennt im Dunkel, wenn er wie ein Licht
in deinem Atem schwankt, – besitzt dich nicht.
Und wenn dich einer in der Nacht erfasst,
so dass du kommen musst in sein Gebet:

Du bist der Gast,
der wieder weiter geht.

Wer kann dich halten, Gott? Denn du bist dein,
von keines Eigentümers Hand gestört,
so wie der noch nicht ausgereifte Wein,
der immer süßer wird, sich selbst gehört.

34

In tiefen Nächten grab ich dich, du Schatz.
Denn alle ĂśberflĂĽsse, die ich sah,
sind Armut und armseliger Ersatz
für deine Schönheit, die noch nie geschah.

Aber der Weg zu dir ist furchtbar weit
und, weil ihn lange keiner ging, verweht.
O du bist einsam. Du bist Einsamkeit,
du Herz, das zu entfernten Talen geht.

Und meine Hände, welche blutig sind
vom Graben, heb ich offen in den Wind,
so dass sie sich verzweigen wie ein Baum.
Ich sauge dich mit ihnen aus dem Raum
als hättest du dich einmal dort zerschellt
in einer ungeduldigen Gebärde,
und fielest jetzt, eine zerstäubte Welt,
aus fernen Sternen wieder auf die Erde
sanft wie ein Frühlingsregen fällt.

35

Ich will ihn preisen. Wie vor einem Heere
die Hörner gehen, will ich gehn und schrein.
Mein Blut soll lauter rauschen denn die Meere,
mein Wort soll sĂĽĂź sein, dass man sein begehre,
und doch nicht irre machen wie der Wein.

Und in den Frühlingsnächten, wenn nicht viele
geblieben sind um meine Lagerstatt,
dann will ich blĂĽhn in
meinem Saitenspiele
so leise wie die nördlichen Aprile,
die spät und ängstlich sind um jedes Blatt.

Denn meine Stimme wuchs nach zweien Seiten
und ist ein Duften worden und ein Schrein:
die eine will den
Fernen vorbereiten,
die andere muss meiner Einsamkeiten
Gesicht und Seligkeit und Engel sein.

Rainer Maria Rilke, Das Stunden-Buch, enthaltend die drei Bücher Vom mönchischen Leben, Von der Pilgerschaft, Von der Armut und vom Tode, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1905
Volltext: Wikisource

und auch aus www.marschler.at__gezweitet <; und mitgeliebt:

http://www.marschler.at/worte-rilke-briefe-gerding.htm

Rainer Maria Rilke schildert den Entstehungsprozess des Stunden-Buches in einem > Brief an Marlise Gerding.

WIR

ernsten dann auch

aus Freundschaften, welche so Sch

Ă–

ne,

FĂĽrunsgute trugen und hegten, menschlich.

Das andere P-Uff?

Gibt es groĂźe Wege, gibt es mindere auch. Denn die minderen

verg – LEICHE n.

anstatt zu leben, und wie die Wahren sich zutiefst,

ihren Raum im Gefüge reichlich GEBEN ZU LASSEN. Tragende können nicht plötzlich hupfertwerden. Darum gibt es Raummenschen auch.

Der zuckergeschminkte Stahlmenschtypus

die alte Bibelart…. ich weiĂź, daĂź ihr alle schlecht seid und Gott, mein Vater nicht in euch!!..

fĂĽhrt so manches Affentheater wohl noch weiter auf.. wer die Hoden als Hirn eben hat..

italienisch: teste e tope di cazzo. Zweirichtungenbewegliche: StoĂźen und trumpfen. Einfache Konstrukte,

welche ebenfalls und demokratisch, wenn ihnen die Inkarnantion eben glang,

menschliche Körper eher unmenschlich, so sieht man, betreiben und.. ja bet-reiben und reibenwollen auch.

Es wird sich nie auszahlen…. nie.

Denn du erziehst nicht dich als gewahrwerdekraft. Sein steht lachend  mit seinen Habern im Regal da.. Nippesgefilltes Glikk… Promeinsit! brindo a me_____________ però la vita…

però

[pe-rò] cong. testuale
  • 1 Con valore avversativo-limitativo, ma, tuttavia: l’ho incontrato per strada, p. ha fatto finta di non riconoscermi; ti aspetto: sbrigati, p.!; preceduta da pausa forte: “Non desiderare la roba d’altri. P. non bisogna nĂ© disprezzare nĂ© rifiutare […]” (Nievo); rinforza ma, secondo un uso antico, oggi evitato nella lingua formale: “Annibale, tanto eccellente capitano, ma p. di natura feroce e alieno da ogni umanità” (Castiglione)
  • 2 Fortemente isolata, spec. all’inizio di frase, esprime meraviglia o disappunto: p., che coraggio hai avuto!; p., è un bel tipo Mario
  • • sec. XIV
  • • Però è il sinonimo piĂą stretto di ma cong. testuale, con cui è spesso intercambiabile, differenziandosene tuttavia per due aspetti: però può trovarsi in varie posizioni, mentre la cong. ma deve essere sempre anteposta alla frase; però, per la sua maggiore forza avversativa, è meno frequente di ma all’inizio di battute dialogiche

Kommentar hinterlassen